
Migräne-Behandlung mit Muskelrelaxans
Vorbeugung chronischer Migräne durch gezielte Muskelentspannung.
Preis pro Sitzung
Migräne-Behandlung
Individuell nach Befund
Was ist chronische Migräne?
Migräne ist weit mehr als ein starker Kopfschmerz. Betroffene leiden unter pulsierenden, häufig einseitigen Kopfschmerzen, die von Übelkeit, Lichtempfindlichkeit und Sehstörungen begleitet werden können und Stunden bis Tage andauern. Von chronischer Migräne spricht man, wenn die Attacken an 15 oder mehr Tagen pro Monat auftreten.
Die Suche nach einer wirksamen Vorbeugung ist für viele Betroffene langwierig: Klassische Schmerzmittel wirken nur symptomatisch, andere Prophylaxe-Medikamente verursachen Nebenwirkungen oder zeigen bei bestimmten Patientinnen und Patienten keine ausreichende Wirkung. In diesen Fällen kann die Behandlung mit einem Muskelrelaxans eine wichtige therapeutische Alternative darstellen.
Wie wirkt das Muskelrelaxans bei Migräne?
Der Wirkmechanismus bei der Migräne-Prophylaxe ist nicht vollständig entschlüsselt, jedoch gut belegt: Das Muskelrelaxans wird nach einem standardisierten Schema in die Muskulatur von Stirn, Schläfen, Hinterkopf und Nacken injiziert. Durch die Entspannung dieser Muskelgruppen werden Spannungszustände reduziert, die als Triggerfaktoren für Migräneattacken bekannt sind. Gleichzeitig blockiert der Wirkstoff bestimmte Signalwege, die an der Entstehung und Weiterleitung von Schmerzsignalen beteiligt sind.
In klinischen Studien konnte nachgewiesen werden, dass die regelmäßige Behandlung bei chronischer Migräne die Anzahl der Kopfschmerztage pro Monat signifikant reduziert.
Wie läuft die Behandlung ab?
Vor der Behandlung findet ein ausführliches Beratungs- und Anamnesegespräch statt. Da die Behandlung nach einem individuellen Befund erfolgt, werden Injektionspunkte und Dosierung genau auf Ihre Situation abgestimmt. Die Behandlung selbst dauert 15–30 Minuten; Sie sind unmittelbar danach wieder einsatzfähig.
Für eine anhaltende Wirkung sind regelmäßige Sitzungen im Abstand von etwa zwölf Wochen empfehlenswert.
Wann tritt die Wirkung ein und wie lange hält sie an?
Eine spürbare Reduktion der Migräneattacken tritt in der Regel nach zwei bis vier Wochen ein. Die Wirkdauer beträgt etwa drei Monate, weshalb regelmäßige Folgesitzungen für eine nachhaltige Prophylaxe empfohlen werden.
Für wen eignet sich diese Behandlung?
Die Behandlung eignet sich in erster Linie für Personen mit chronischer Migräne (mindestens 15 Kopfschmerztage pro Monat), bei denen andere Behandlungsansätze keine ausreichende Wirkung gezeigt haben oder nicht vertragen werden. Die endgültige Eignung wird im persönlichen Beratungsgespräch anhand Ihrer individuellen Vorgeschichte geklärt.
Welche Nebenwirkungen können auftreten?
Die Behandlung ist in der Regel gut verträglich. Vorübergehende Rötungen oder leichte Schwellungen an den Injektionsstellen sind möglich. Wir klären Sie vor der Behandlung umfassend über alle relevanten Aspekte auf.

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